Die Fahne der Einheit
Die Bundesflagge vor dem Reichstag weht seither ununterbrochen — als Denkmal der Wiedervereinigung.
In der Nacht zum 3. Oktober 1990 wurde die deutsche Einheit vollzogen. Rund eine halbe Million Menschen feierte am Abend vor dem Reichstag den Beitritt der DDR zur Bundesrepublik.
Der Tag der Deutschen Einheit löste den 17. Juni als Nationalfeiertag ab. Als Datum für den Mauerfall hätte sich der 9. November angeboten — wegen der Novemberpogrome 1938 wählte man stattdessen den 3. Oktober.
Schon am Vortag begannen in Berlin und entlang der früheren Grenze die Feiern; rund um das Brandenburger Tor füllten sich die Plätze bis tief in die Nacht.
Zu den Klängen der Freiheitsglocke wird am großen Fahnenmast vor dem Reichstag die Bundesflagge gehisst — Deutschland ist wiedervereinigt.
Ein Feuerwerk über dem Reichstagsgebäude bildet den Höhepunkt der Nacht.
Auf Einladung von Bundespräsident Richard von Weizsäcker findet der offizielle Festakt in der Berliner Philharmonie statt.
Die Bundesflagge vor dem Reichstag weht seither ununterbrochen — als Denkmal der Wiedervereinigung.
So viele Menschen feierten am Abend des 3. Oktober rund um Reichstag und Brandenburger Tor.
Weizsäckers Appell, in einem vereinten Europa dem Frieden zu dienen, prägte den Tag.
Programmpunkte und Höhepunkte in Auszügen, nach öffentlich verfügbaren Angaben (u. a. Wikipedia, Senats-/Staatskanzleien der Gastgeberländer). Die Reihe wandert jährlich in das Land mit dem Bundesratsvorsitz.
Texte und Programmpunkte in Auszügen, zusammengetragen u. a. aus Wikipedia, der Bundesregierung/Bundesarchiv und den Staatskanzleien der Gastgeberländer.