
Tag der Deutschen Einheit 2026 in Quedlinburg
Ein Fest zum Tag der Deutschen Einheit 2026 — Samstag, 3. Oktober 2026.
Der Termin
Deutschland singt und klingt
Menschen kommen in Quedlinburg musikalisch beim Mitmach-Projekt "Deutschland singt und klingt" zusammen.
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Quedlinburg und die deutsche Einheit
Quedlinburg ([ˈkveːtlɪnbʊrk], plattdeutsch Queddelnborg, mit offiziellem Beinamen auch Welterbestadt Quedlinburg) ist eine Stadt an der Bode nördlich des Harzes im Landkreis Harz (Sachsen-Anhalt) und staatlich anerkannter Erholungsort. 922 urkundlich zum ersten Mal erwähnt und 994 mit dem Stadtrecht versehen, war die Stadt vom 10. bis zum 12. Jahrhundert Sitz der zu Ostern besuchten Königspfalz weltlicher Herrscher und fast 900 Jahre lang eines (zunächst geistlichen, nach der Reformation freiweltlichen) Damenstifts. Im Spätmittelalter war Quedlinburg auch als Hansestadt aktiv.
Alle großen Quedlinburger Saatzuchtfirmen wurden mit der Bodenreform in der sowjetischen Besatzungszone nach 1945 enteignet und verstaatlicht. In der Deutschen Saatzucht Gesellschaft (DSG) wurden die einzelnen Betriebe zusammengefasst. Daraus entstanden in den folgenden Jahren neue Großbetriebsstrukturen mit dem DSG-Betrieb für gartenbauliches Saat- und Pflanzgut, dem VEG Saatzucht „August Bebel“ und dem Institut für Pflanzenzüchtung der DAL (ab 1972 Institut für Züchtungsforschung).
Ab 1963 wurde Quedlinburg auch zum Sitz der VVB Saat- und Pflanzgut. Diese zentrale Einrichtung leitete von Quedlinburg aus nahezu die gesamte Versorgung der DDR mit Saat- und Pflanzgut, beginnend von der Züchtung bis zur Produktion und zum Export. In Fachkreisen wurde Quedlinburg auch als „Saatguthauptstadt“ der DDR und des RGW bezeichnet.
Textauszüge aus dem Wikipedia-Artikel„Quedlinburg"· von den Wikipedia-Autoren ·CC BY-SA 4.0 · Wappen: Wikimedia Commons.