
Eisenach
Ein Fest zum Tag der Deutschen Einheit 2026 — Sonntag, 4. Oktober 2026.
Der Termin
Grenzgeschichten-Wanderung
Geführte Wanderung entlang des früheren Kolonnenwegs.
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Eisenach und die deutsche Einheit
Eisenach ist eine Große Kreisstadt im Wartburgkreis in Thüringen, im Tal der Hörsel am Nordrand des Thüringer Waldes.
In Eisenach wurden nach Kriegsende vier Durchgangslager (eines für jede Besatzungszone) als Quarantänelager für Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und Heimatvertriebene eingerichtet. Bis September 1946 wurden in Eisenach etwa 450.000 Personen registriert und versorgt.
Nachdem die innerdeutsche Grenze 1952 geschlossen worden war, lagen die heutigen westlichen Ortsteile im Fünf-Kilometer-Sperrgürtel, der nur mit staatlicher Erlaubnis betreten werden durfte. Insgesamt wirkte sich die grenznahe Lage nachteilig auf die Stadtentwicklung aus, so brachen die vorher engen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bindungen nach Nordosthessen ab, die Einwohnerzahl sank von 53.000 im Jahr 1939 auf 48.000 im Jahr 1988. 1950 verlor Eisenach den Status als kreisfreie Stadt und wurde Teil des Landkreises Eisenach, der 1952 geteilt wurde. Dabei kam die Stadt zum verkleinerten Kreis Eisenach im Bezirk Erfurt. Westlich der Stadt wurde der Grenzübergang Wartha/Herleshausen eingerichtet. Mindestens ein Mensch wurde von den Grenztruppen 1964 bei der versuchten Flucht aus der DDR im Grenzgebiet bei den heutigen Ortsteilen Wartha und Göringen erschossen.
Textauszüge aus dem Wikipedia-Artikel„Eisenach"· von den Wikipedia-Autoren ·CC BY-SA 4.0 · Wappen: Wikimedia Commons.